Distorsion und Bandabriss OSG

Welche Krankheiten, Maßnahmen und Möglichkeiten gibt es?
agnes
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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von agnes » Sa 8. Okt 2016, 01:16

Hallo zur Nacht und damit auch ein kleines Update

Diese speziellen Aufnahmen (DVT = digitale Volumentomografie) von meinem Fuß wurden gemacht und durch meinen FA nun auch ausgewertet.
Kombination von 3-D Information und funktioneller Betrachtung
Mit Hilfe der digitalen Volumentomografie können auch Fehlstellungen und funktionelle Aspekte von Fuß und Sprunggelenk im 3-D Bild dargestellt werden. Fehlstellungen werden unter Belastung sofort sichtbar.
Diese Information ist besonders wichtig, wenn Implantate oder Prothesen untersucht werden müssen. Anders als die MRT-Untersuchung ist das DVT auch bei Metall-Implantaten arm an Artefakten. Artefakte sind Bildstörungen z.B. durch Metallimplantate, die die Auswertung der Bilder erschweren. Der Einbau der Implantate oder Prothesen in die knöcherne Umgebung kann mit dem DVT, ebenso wie mit dem CT, sehr gut dargestellt werden. Und anders als im CT (Computertomografie), ist diese detaillierte knöcherne Untersuchung auch im Stehen - unter Gewichtsbelastung - möglich.
Quelle: https://gelenk-klinik.de/orthopaedische ... urgie.html

Dieser hat sich die Aufnahmen auch noch einmal in aller Ruhe in 3-D Format angeschaut und eigentlich einen telefonischen Gesprächstermin erst für Montag mit mir verabredet.

Bereits gestern Abend rief er schon bei mir an und erläuterte mir gegenüber die Schädigungen, die auf den Aufnahmen sichtbar geworden sind.

Eine, nach Versteifungs-OP und damit Einbringung von drei Schrauben, gewünschte knöcherne Bebauung hat leider nicht stattgefunden, sodass diese Schrauben, laut seiner Empfehlung zu entfernen sind, da sich Spalten/Bruchstellen bilden, welche sich für mich weiter schmerzhaft darstellen.
Das erstemal, dass nach einer OP keine knöcherne Bebauung stattgefunden hat, normalerweise habe ich gute Heilerfolge.

Desweiter muss nun zusätzlich noch einmal ein aktuelles MRT erfolgen, da das letzte älteren Datums ist, um die sich auf dem DVT nicht dargestellten Strukturen neu mit beurteilen zu können.

Dass vor 1,5 Jahren erfolgte "Spect-CT" hatte ja bereits weitere zwei desolate Stellen zusätzlich dargestellt, die gilt es nun erneut noch einmal spezifisch zu beurteilen.

Mein FA (Fusschirurg) möchte versuchen, möglichst in einer OP das Metall zu entfernen und dabei auch nach dem "Haken/Blockieren" im Gelenk schauen, ob die sich dort gebildete Stufe zu glätten geht.

Auch das instabile Band muss noch einmal genau betrachtet werden.

Fraglich bleibt ja auch immer noch im Raum stehen, das Einbringen eines künstlichen Sprunggelenks.

Alleine nur die Metallentfernung beschert mir wieder mindestens 10 Tage nicht laufen dürfen und die anschließende Rekonvaleszenszeit mit Physiotherapie. Muss das künstliche Sprunggelenk eingebaut werden darf ich wieder, wie ja bereits in diesem Jahr nach der Arthrodesn-OP, mit Monaten der Ruhigstellung rechnen.

Jetzt muss ich am Montag schauen, wie schnell ich einen MRT-Termin bekomme, da wir Ende des Monats länger weg sind. Wenn wir heimkommen, ist auch schon fast Weihnachten und ab Mitte Februar sind wir noch einmal unterwegs, um den Winter in Deutschland zu verkürzen.
Etwas Wärme und Sonne tun mir/meinen Gelenken einfach gut und so werden unsere längeren Reisen seit Jahren meist in die Winterzeit gelegt.
Diverse familiäre Feste stehen im Frühjahr auch noch ins Haus.

Wann ich diese nun leider wieder anstehende OP einplanen werde, muss ich mir von daher ganz in Ruhe überlegen.
Zunächst also das MRT und anschließend ein ausführliches Gespräch mit meinem FA/Operateur, was insgesamt erfolgen sollte und kann.

Oh, ich dachte es geht mal langsam aufwärts, denn vor allem mental ging es mir nach unserem Umzug relativ gut ... jetzt liege ich wieder schlaflos im Bett herum und muss mich zwingen ruhig zu bleiben, um nicht ins alte Stressmuster zu verfallen und panisch werden.

Ich bin aber insgesamt froh darüber, dass mit der DVT Untersuchung, auch wenn ich sie selber zahlen musste, sich die Schäden darstellen ließen, die mir weiterhin Beschwerden/Schmerzen bescheren.

Auch für diese neue Erkenntnis "an zu behebende Baustellen" wird es eine Lösung geben, wenn ich zuversichtlich die Sache mir vornehme und in Ruhe angehe.

Geduld, Geduld ... wird wohl immer mein Begleiter bleiben! Gruß agnes
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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von Engelchen22 » Sa 8. Okt 2016, 14:09

Liebe Agnes, :umarm:

mit grossem Interesse habe ich Dein Update eben gelesen - überhaupt nicht schön, was Du hier berichten musst !

Es zeigt sich wieder einmal, dass die Empfindungen des Patienten und seien es nur kleinste Bewegungsstörungen, Schwellungen und ganz klar auch Schmerz und nicht Belastbarkeit
schon Aufschluss geben, dass der " Heilungserfolg " nicht stimmt - bzw mit dem Bein etwas nicht in Ordnung zu seien scheint...
Oftmals müssten die Ärzte nur etwas mehr auf die Schilderungen des Patienten hören und vor allem diese zur Kenntnis nehmen...

Wie es sich auch wieder zeigt, war die finanzielle Investition in diese privat zu bezahlende IGEL Untersuchung durchaus sinnvoll angelegt - vermutlich hätte man im MRT diese
akuten Schäden, nicht aufgedeckt !

agnes hat geschrieben:Dieser hat sich die Aufnahmen auch noch einmal in aller Ruhe in 3-D Format angeschaut und eigentlich einen telefonischen Gesprächstermin erst für Montag mit mir verabredet.

Bereits gestern Abend rief er schon bei mir an und erläuterte mir gegenüber die Schädigungen, die auf den Aufnahmen sichtbar geworden sind.
Scheint ein sehr guter, aufmerksamer Orthopäde/Chirurg ? zu sein - an welchen Du zum Glück gelangt bist...
Die wenigsten Docs nehmen sich für den Patienten die erforderliche Zeit um ein vernünftiges Anamnese - Gespräch und wie in Deinem Fall - ein Gespräch zur weiteren Vorgehensweise nach Diagnostik
mit dem Patienten zu führen.

Natürlich nachvollziehbar sehr unschön dieses Ergebnis bzw diese gravierenden Schädigungen in Deinem Fuss... Was ja leider wieder eine oder auch ( hoffentlich nicht ) mehrere OP´s für Dich bedeuten wird. Nicht nur die OP selbst und die damit verbundene Genesungsphase mit Nichtbelastung sowie Physiobehandlungen sondern auch die Narkose selbst stellt ja auch eine " Belastung " dar.

Ich kann Dir nur wünschen, dass diese OP dann endlich den gewünschten Erfolg mit möglichst wenig Schmerzen und Beeinträchtigungen für Dich liebe Agnes erzielen mögen...
agnes hat geschrieben:Mein FA (Fusschirurg) möchte versuchen, möglichst in einer OP das Metall zu entfernen und dabei auch nach dem "Haken/Blockieren" im Gelenk schauen, ob die sich dort gebildete Stufe zu glätten geht.
Auch das instabile Band muss noch einmal genau betrachtet werden.
Fraglich bleibt ja auch immer noch im Raum stehen, das Einbringen eines künstlichen Sprunggelenks.
Diese ganzen " Betrachtungen " kann und wird der Operateur sicherlich in einer OP " sichten " und die " Schäden " ggf dann gleich beheben.
agnes hat geschrieben:Alleine nur die Metallentfernung beschert mir wieder mindestens 10 Tage nicht laufen dürfen und die anschließende Rekonvaleszenszeit mit Physiotherapie. Muss das künstliche Sprunggelenk eingebaut werden darf ich wieder, wie ja bereits in diesem Jahr nach der Arthrodesn-OP, mit Monaten der Ruhigstellung rechnen.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du um ein " künstliches Sprunggelenk " herumkommst - denn dieses hat ja auch eine begrenzte " Haltbarkeit " von ca 10 -15 Jahren - abhängig von versch. Faktoren, wie zb Alter, körperl. Aktivität, Knochenqualität ect...

Ach es ist schon ärgerlich, dass Dir schon wieder eine OP bevorsteht - denn die letzte OP liegt ja noch nicht lange zurück ! :Angst: :koepfchen:
agnes hat geschrieben:Jetzt muss ich am Montag schauen, wie schnell ich einen MRT-Termin bekomme, da wir Ende des Monats länger weg sind.
Viel Glück für einen schnellen MRT-Termin - das ist ja auch immer Glückssache wie schnell man einen Termin erhält - viele Radiologen haben ja Wartezeiten von mind. 6 Monaten.
agnes hat geschrieben:Wenn wir heimkommen, ist auch schon fast Weihnachten und ab Mitte Februar sind wir noch einmal unterwegs, um den Winter in Deutschland zu verkürzen.
Etwas Wärme und Sonne tun mir/meinen Gelenken einfach gut und so werden unsere längeren Reisen seit Jahren meist in die Winterzeit gelegt.
Diverse familiäre Feste stehen im Frühjahr auch noch ins Haus.
Kann ich mir gut vorstellen, dass Du/Ihr die wärmeren Länder bevorzugt...
MIr selbst tut diese Kälte auch überhaupt gar nicht gut - Sonne u Wärme mögen meine " Knochen u Gelenke " die Kälte hingegen ist schlimm und sehr schmerzverstärkend.

So macht ihr das sicher genau richtig - wenn man dem Winter entfliehen kann, sollte man dies tun !

agnes hat geschrieben:Oh, ich dachte es geht mal langsam aufwärts, denn vor allem mental ging es mir nach unserem Umzug relativ gut ... jetzt liege ich wieder schlaflos im Bett herum und muss mich zwingen ruhig zu bleiben, um nicht ins alte Stressmuster zu verfallen und panisch werden.
Kann ich mir gut vorstellen, ginge mir und geht mir selbst oft genauso - da liegt nun wieder soviel " Ungewissheit " vor Dir - wieder zu wissen, erneute OP verbunden mit doch längerem Klinikaufenthalt
und die anschliessende Regenerationsphase bei dieser man wieder auf Hilfe angewiesen sein wird...
Wird die OP den gewünschten Erfolg bringen - bekommt man eine Infektion - läuft die OP " glatt " und so vieles mehr an Gedanken...

Dennoch erscheint mir Dein Operateur erfahren und vertrauenswürdig und dieser wird sicher sein Bestes geben um Dir liebe Agnes " zu helfen "...

Nun heisst es wohl Ruhe und Geduld zu bewahren, auf einen schnellen MRT-Termin zu hoffen und dann erstmal den Urlaub und die familiären Feierlichkeiten zu genießen !

Liebe Grüsse und :umarm:
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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von agnes » Sa 8. Okt 2016, 21:02

Liebes Engelchen22 :umarm:

Vielen Dank für deine Zeilen. :Bussi:

Nach einer fast durchwachten Nacht mit viel "Kopfkino", hoffe ich die anstehende Nacht nun wieder ruhiger und entspannter verbringen zu können.

Mir graut es davor, erneut ins alte "Fahrwasser" von unliebsamen Gedanken und Ereignissen zu stoßen.
Habe ich mich seit unserem Umzug relativ gut von alten Gewohnheiten und Ereignissen losgelöst und dadurch mental auch ganz viel Kraft gewinnen können, welche ich nicht wieder so schnell verlieren möchte.

Nach fast zehn Jahren der schmerzbegleitenden Psychotherapie, fühlte ich mich nunmehr gestärkt genug, so langsam die regelmäßige Therapie zu beenden.
Mein Therapeut war erfreut es von mir zu hören, als ich in der letzten Sitzung den Vorschlag unterbreitete und er bot mir an, mich jederzeit bei ihm zu melden, wenn ich weiterhin mal ein Gespräch benötige.

In zwei Wochen ist somit mein letzter offizieller Termin bei ihm ... und nun bricht in mir wieder mental alles zusammen und meine neugewonnene innere Ruhe schlägt erneut Purzelbäume.

Nach über 31 Jahren möchte ich doch nur etwas Ruhe in meinen permanenten Schmerzzustand bekommen und mal ohne jährliche Klinikaufenthalte auskommen, geschweige ständig weitere OP-Optionen mitgeteilt bekommen.
Ist das wirklich zuviel von mir und von meinem Leben verlangt, warum ist es mir nicht endlich mal vergönnt? :Hilfe:

Ich bin wahrlich sehr selten in negativer Stimmung (zumindest nicht in der Art, dass ich lauthals klage), versuche eher meist eine positive Ausstrahlung hinzulegen, aber gerade ist mir danach, meinen Gefühlen Raum zu geben :traurig:

Ich habe im Netz in Erfahrung gebracht, dass es im angrenzenden KH vor Ort eine radiologische Praxis gibt, dort werde ich am Montag versuchen anzurufen, um nach einem zeitnahen MRT-Termin zu fragen.
Ansonsten muss ich im 30 km entfernt gelegenem Städtchen rumtelefonieren, da gibt es einige Radiologien.

Unseren bevorstehenden Urlaub möchte ich mir aber jetzt nicht mit fiesen Gedanken verderben, denn auf diese Reise freuen wir uns bereits mehr als anderthalb Jahre und den möchte ich in vollen Zügen genießen, auch wenn ich an vielen zusätzlich angebotenen Aktivitäten aus gesundheitlichen Gründen zurückhaltend bleiben muss.

Geduld, Geduld ... es wird irgendwann vielleicht auch bei mir mal Ruhe einkehren. :jaa:

Dir einen schönen geruhsamen Sonntag! Gruß agnes :umarm:
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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von agnes » So 12. Mär 2017, 15:42

Hallo und einen schönen Sonntag :smile:

Ich sitze gerade in der "Warteschleife", bis uns der Bus vom Hotel zum Flughafen abholen wird.

Diese Zeit möchte ich kurz nutzen, um in meinem Beitrag die aktuellste Info zu hinterlegen, nachdem ich am Freitag nun, via Email, meinen nächsten OP-Termin in besagter Sache erhalten habe.

Bereits am 20.3. werde ich nun erneut operiert.

Das damalig aktuell erstellte MRT und die ganzen Voraufnahmen des Spect-CTs und der DVT-Aufnahme, sowie diverse ärztliche Untersuchungsergebnisse haben schlussendlich ergeben, dass eine erneute und noch umfangreichere OP notwendig wird.

Die eingebrachten und leider nicht knöchernumbauten Nägel müssen raus.

Es wird mir erneut eigener Knochen, diesmal aus dem Schien- oder Fersenbein (habe bereits dreimal aus dem Beckenkamm Knochenmaterial entnommen und verpflanzt bekommen, daher geht er diesmal dort nicht ran) entnommen und als Keil eingesetzt. Alles weitere wird dann verplattet und verschraubt.

Das abgerissene und leider nicht selbstständig wieder verwachsene Band wird operativ mittels Bandplastik versorgt.

Die Stufenbildung im OSG, die sich nach dem Einsetzen von eigenem Knochenmaterial aus dem Beckenkamm vor 31 Jahren gebildet hat und auch wieder aufgebrochen ist, wird nun zu glätten sein.

Somit, so sagt mein Fußchirurg, hat er gleich vier Baustellen zu operieren. :traurig:

Er meinte bedauernd zu mir, eine Baustelle pro Patient ist ja OK, vier in einer OP für ihn aber eine Herausforderung! :Hilfe:

Ich kann es nicht ändern, habe aber auch jetzt am Urlaubsort sehr stark gemerkt, so geht es nicht weiter, meine Wegstrecke wird immer kürzer und vor allem ständig schmerzhafter.

Ich habe jetzt wieder ausreichend Ruhe und Erholung gehabt, Wärme getankt und sehe mich dem, was auf mich zukommt, gewachsen.

8-10 Wochen werde ich wieder nicht laufen dürfen ... auch das schaffe ich! :jaa:

So, das wars erstmal. Gruß agnes
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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von timilu » So 12. Mär 2017, 16:35

Liebe Agnes, ich möchte dir einen schönen und erholsamen Urlaub wünschen.

Das mit der OP wird schon werden. Ich finde es gut, dass du es positiv angehst. Ärzte brauchen ab und an auch Herausforderungen. :icon_e_wink:

Jetzt aber erstmal abschalten und den Urlaub genießen. :Bussi:
Viele Grüße, timilu

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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von Engelchen22 » So 12. Mär 2017, 17:17

Liebe Agnes, :umarm:
agnes hat geschrieben:
So 12. Mär 2017, 15:42
Ich sitze gerade in der "Warteschleife", bis uns der Bus vom Hotel zum Flughafen abholen wird.

Diese Zeit möchte ich kurz nutzen, um in meinem Beitrag die aktuellste Info zu hinterlegen, nachdem ich am Freitag nun, via Email, meinen nächsten OP-Termin in besagter Sache erhalten habe.
Zunächst wünsche ich Dir/Euch eine gute Heimreise samt Flug...
Hoffentlich hast Du trotz allen körperlichen Beeinträchtigungen Deinen Urlaub genießen können ..
Agnes hat geschrieben:Bereits am 20.3. werde ich nun erneut operiert.
Ein ganz tiefes Durchatmen meinerseits, als ich nun mit grossem Interesse und noch mehr Mitgefühl Deine Schilderungen bzgl der bevorstehenden OP gelesen hatte -
Da bleibt mir nur, Dir gedanklich beizustehen, Dir einen guten und vor allem komplikationslosen OP .- samt Genesungsverlauf zu senden und vor allem zu wünschen :umarm:

Agnes hat geschrieben:Somit, so sagt mein Fußchirurg, hat er gleich vier Baustellen zu operieren. :traurig:

Er meinte bedauernd zu mir, eine Baustelle pro Patient ist ja OK, vier in einer OP für ihn aber eine Herausforderung! :Hilfe:
Wahnsinn vier " Baustellen " in einer OP - wird sicher lange Dauern und lange Narkosezeiten sind ja auch " kritisch "...
Auf der anderen Seite evlt auch " besser " vor allem für die Psyche, wenn man weiss, dass man in Kürze schon wieder sich einer OP unterziehen müsste...
So ist der riesen grosse Eingriff dann hoffentlich ohne Komplikationen überstanden.

Agnes hat geschrieben:Ich habe jetzt wieder ausreichend Ruhe und Erholung gehabt, Wärme getankt und sehe mich dem, was auf mich zukommt, gewachsen.
:ic_up:
Agnes hat geschrieben:8-10 Wochen werde ich wieder nicht laufen dürfen ... auch das schaffe ich! :jaa:
Ist eine seehhr lange Zeit - welche Du aber mit der tollen Unterstützung Deines Mannes, wie Du uns ja berichtet hattest, sicher gut betreut und umsorgt überstehen wirst.

Bin in Gedanken bei Dir und freue mich wieder von Dir zu lesen - hoffentlich mit positivem Update ! :umarm:

Ganz liebe Grüsse
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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von Dannie » Mo 13. Mär 2017, 08:55

Liebe agnes,

da hast du dir ja wieder einiges *vorgenommen* und ich bin ... so wie ich dich hier kennengelernt habe... sehr zuversichtlich das du dich dieser herausvorderung tapfer stellen und sie auch super meistern wirst.
meine gedanken werden dich, wie auch beim letzten mal, wieder ganz fest begleiten :umarm: :Bussi:

Liebe Grüße
Dannie

Mein sohn hat mittlerweile die 3. Bänderverletzung an dem selben Fuß ... jedes mal ein außenbandanriss. Ich denke das ich ihn auch einmal irgendwo vorstellen sollte wo man mehr ahnung hat ? :Gruebeln:

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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von timilu » Mo 13. Mär 2017, 13:50

Uii ich wünsch dir einen schönen Urlaub, dabei warst du schon auf der Heimreise :schuechtern: sorry....momentan lese ich nicht immer alles richtig. Heieieiei.....
Viele Grüße, timilu

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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von agnes » Di 14. Mär 2017, 08:22

Vielen Dank Euch allen für Eure Anteilnahme und Eurem mentalem Zuspruch an/zu meinem Thema :Bussi:

Um 9 Uhr habe ich heute meinen HA Termin und werde noch einer 24 Std. Blutdruckmessung unterzogen, da beim großen/umfangreichen Gesundheitscheck, den sie Mitte Februar durchführte, mein Blutdruck ziemlich erhöht war.

Am Donnerstag um 10 Uhr muss ich mich zum Narkosevorgespräch in dem von uns 1,5 Std. entferntem KH einfinden, wo ich am Montag von meinem Fusschirurgen (er hat da Belegbetten) operiert werde.

Er darf (so bestimmt es die KK) in seiner Praxisklinik (dort hat er zwar auch einen größeren OP-Raum und eine Kranken-/Bettenstation) lediglich kleinere OPs durchführen.

Eine Arthroskopie, bei der eine Entfernung von synovastischem Gewebe in besagtem Sprunggelenk vorgenommen wurde, habe ich dort in dieser Klinik unter Vollnarkose auch schon gemacht bekommen und ich muss sagen, es war alles top modern und vor allem gut organisiert.

Diese größere/umfangreichere OP muss jedoch, wie auch im letzten Jahr, somit wieder in einem KH erfolgen. Damals war ich aber auch nur für vier Tage im KH und so wird es auch diesmal sein, bis die erste Wund- und Schmerzversorgung sowie Mobilisierung geschafft ist.

Ja, liebes @Engelchen22, mein Mann wird mich bestimmt anschließend gut versorgen und auch den Haushalt schmeißen. :saugen: :Essen: :kaffee:

Darin hat er bereits jahrelange Übung, nachdem ich immer wieder mehrmals jährlich/e Klinikaufenthalte absolvieren musste. :Bett: :Kommando: :AlterSchwede: :Opi:

Wenn nicht der Fuß, dann ist es der Rücken oder einfach der entstandene und vorliegende chronische Schmerz, der operativ und/oder klinisch/rehabilitativ versorgt gehört und so summieren sich meine Klinik, KH und spezielle Fachklinikaufenthalte. :traurig:

Ich hoffe, dass der Frühling ich von seiner besten Seite zeigen wird und ich meine anschließend ärztlich verordnete Ruhe- und Liegezeit nicht nur im Bett, sondern auch auf der Liege im Garten nachkommen kann. Es wäre sicher erträglicher, die lange Zeit des nicht "Laufendürfens" so in der Natur zu verbringen.

Bei dem aktuell schönem Wetter werden wir heute nach Pflanzen/Blumen in der Gärtnerei Ausschau halten und bereits einige Pflanztröge damit bestücken, damit es ums Haus auch etwas frühlingshafter ausschaut. Auch unser zur Überwinterung eingepackter und im Carport untergestellter Oleander wird heute ausgepackt und langsam dem Frühling zugeführt. Noch etwas halbschattig wird er die nächsten 14 Tage stehen, bis er dann wieder an seinen Sommerplatz darf.

Mein Mann richtet (säubert) auch unseren herrlichen Gartenpavillon, sodass zumindest alles vorbereitet ist, damit mein "Bettenlager" auch nach Außen verlegt werden könnte :applaus:

Auch wenn der Winter bestimmt vielerorts nicht komplett abgezogen ist und es bestimmt auch noch einige kalte Tage, und vor allem Nächte, uns erwarten, so genieße ich es die Krokusse und auch die Narzissen bereits blühen zu sehen.
Unsere Tochter hat schon so viele schöne blühende Blumen, ich konnte mich gestern gar nicht daran satt sehen, als wir bei ihr und unseren Enkelchen zu Besuch waren.

Für mich ist es wahrlich ein Stück mehr Lebensqualität die Einzug gehalten hat, nachdem wir im letzten Jahr umgezogen sind :ic_up:

Krokusse und Narzissen blühten in unserem damaligem Garten vor Ende April - Anfang Mai überhaupt nicht. An Forsythien zu Ostern war gar nicht zu denken, der Strauch blühte auch eher zu Pfingsten.

Meine neugewonnene Lebensqualität in vollen Zügen zu genießen, gibt mir wohl auch die Kraft, die unabwendbaren Dinge zu schaffen, die es gesundheitlich immer aufs Neue zu bewältigen gilt. :jaa:

Ich hoffe und wünsche, dass meine positiven Gefühle und Gedanken in der aktuellen Frühlingszeit zu Euch überschwappen und den einen oder anderen Mitleser/in im Forum erreichen und auch er/sie mit wachem und frohem Herzen sich wieder etwas Lebensqualität zulassen, annehmen und gönnen können. :umarm:

Ich grüße und danke noch einmal für Eure Anteilnahme, an meinem aktuell wieder persönlichem Fall und meinen Beitrag. :Bussi: Agnes
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Re: Distorsion und Bandabriss OSG

Ungelesener Beitrag von agnes » So 19. Mär 2017, 15:20

Einen geruhsamen Sonntag, wünsche ich allen Mitlesern :smile:

Ein kurzes Update in meinem aktuellen Fall, bevor ich morgenfrüh nun für ein paar Tage ins KH einrücke.

Die Langzeitblutdruckmessung zeigte leider anhaltend (über Tag und auch in der Nacht) massiv erhöhte Werte, sodass nach Jahren wieder eine erneue medikamentöse Senkung indiziert ist.
Ok, damit kann ich leben! :jaa:

Mein Narkosegespräch mit dem Anästhesisten verlief unkompliziert und auch die ärztliche Untersuchung zur OP-Vorbereitung. Gleichzeitig erfolgte auch schon der schriftl. Teil der Klinikeinweisung und die stationäre Aufnahme, sodass ich mich morgenfrüh gleich auf Station melden kann und dies nicht mehr vorab erledigen muss.

Leider hat mich noch eine Erkältung ereilt, welche mich gestern zur Bettruhe zwang.
Heute geht es wieder einigermaßen und wenn ich kein Fieber bekomme oder komplett verschleimt bin, kann auch operiert werden.

Da ich als letzte Patientin auf dem morgigen OP-Plan stehe, muss ich erst um 10 Uhr im KH sein, was optimal ist, da ich eine Anreise von gut 1,5 Std. habe.

Warum ich als letzte operiert werde wurde mir damit erklärt, dass eine Zeitvorgabe bei mir nicht absehbar sei, da meine OP, im Gegensatz zu den anderen Patienten, komplexer sei, durch die multiplen Schäden die es zu beheben gilt.
Eine Hüft-OP oder eine Knie Prothese etc. kann zeitlich ungefähr beziffert werden. Doch was nun bei meiner OP sich zusätzlich noch darstellen wird, bleibt leider erst abzuwarten und somit wird auf "Open End" hin operiert. :Heiss:

Wenn dann alles gut geht soll es mir vorab egal sein, ob ich frühmorgens oder erst nachmittags dran bin.

Da ich auf Sedierung immer genau gegen reagiere (ich bin dann erst richtig munter), wird auch auf das zu verabreichende Beruhigungmittel verzichtet. :ic_up:

Zu Hause habe ich die Woche über noch einmal alles frisch gemacht, damit mein Mann in der kommenden Zeit nur das Alltagsgeschehen zu bewältigen hat, wenn ich dann wieder nur rumliegen darf. :icon_e_wink:

Eine Physiopraxis habe ich auch gefunden, die nach dem Fädenziehen mit mir die Mobilisierung startet.
Ich musste mich erst einmal schlau machen, da wir ja noch "ortsfremd" sind. Der Physiotherapeut fand es sehr gut von mir, mich bereits im Vorfeld zu melden und ihm persönlich zu erklären was operiert wird, sodass er mir auf jedenfall zeitnahe Termine auch reservieren kann.
Auch habe ich ihm die alten OP-Berichte vom Fuß und auch von meiner Wirbelsäule kopiert und so kann er sich über meinen insgesamten Gesundheitszustand (was es orthopädisch/Gelenke betreffend auch noch zu beachten gilt) etwas einlesen.

Meine Tasche für morgen ist gepackt und jetzt hoffe und wünsche ich mir, dass meine Bettnachbarin eine angenehme Person ist, denn auf der Station gibt es grundsätzlich Zweibettzimmer und somit heißt es sich im Zimmer zu arrangieren.

Zwei Blumenkübel hat mir mein Mann mittlerweile auch bepflanzt, es ist eine wahre Freude sie anzuschauen.

Wie in der vergangenen Woche wünsche ich mir auch für die kommende Zeit das Wetter. Der angekündigte Regen übers Wochenende ist hier nicht angekommen und auch heute schaut immer vermehrt die Sonne zwischen ein paar Wolken hervor.
Wie mehrfach schon gesagt, ich bin froh, dass wir in diese klimatisch optimale Region gezogen sind, hier fühle ich mich wohl. :ic_up:

Ich werde mein I-Pad mit ins KH nehmen, dann kann ich in der Zeit weiterhin auch im Forum mitlesen/schreiben (ich hoffe ich habe Netz!). :aha:

Noch einen schönen Restsonntag wünscht euch agnes
Der Dumme spricht, ohne vorher zu denken.
Der Kluge denkt, bevor er spricht.
Aber nur der Weise weiß, wann er besser schweigen sollte.
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